Atlastherapie
Einmal pro Monat fahren wir zur Atlastherapie in die Praxis für ganzheitliche Orthopädie Dr. Rautmann nach Villingen-Schwenningen. Der Weg lohnt sich, Louisa ist danach wie ausgewechselt. Die Muskulatur ist locker, sie ist entspannt, lächelt und fühlt sich sichtlich wohler. Näheres zur Atlastherapie erfahren Sie nachstehend:
Der Atlas ist der oberste Halswirbel, er bildet zusammen mit der Schädelbasis und dem 2. Halswirbel (Axis) und der umgebenden Muskulatur und den Kapsel- und Bandverbindungen ein eigenständiges Organsystem.
Die Halswirbelsäule als Tragpfeiler des Kopfes und Verbindungsglied zwischen Kopf und Rumpf ist der beweglichste, aber auch der empfindlichste Teil der Wirbelsäule. Die auf engem
Raum angeordnete unmittelbare Nachbarschaft von lebenswichtigen Blutgefäßen und Nervenbahnen, von Muskeln, Bändern, Wirbelkörpern und Wirbelgelenken einerseits sowie die dichte Verknüpfung der
Nervenzellen des oberen Rückenmarkes mit dem Gehirn andererseits machen die Halswirbelsäule besonders anfällig für Verletzungen, Fehlbelastungen und Funktionsstörungen unterschiedlicher
Ursache.
Die bekannten Folgen solcher Veränderungen sind u. a. Nacken- und Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkung und Leistungsabfall, vielfach auch neurologische Symptome wie Schwindel, Ohrgeräusche,
Gangstörungen sowie Beeinträchtigung des Seh- und Hörvermögens.
Seit langem werden chirotherapeutische und physiotherapeutische Verfahren zur nichtmedikamentösen Behandlung solcher Störungen eingesetzt. Allerdings sind hierbei aufgrund der anatomischen
Besonderheiten der Halswirbelsäule die Möglichkeiten hinsichtlich der Wirksamkeit und des Risikos begrenzt. Eine Ausnahme bildet die Atlastherapie nach Arlen.
Diese Methode ist nicht nur außerordentlich wirksam, sondern auch wesentlich schonender als herkömmliche manuelle Techniken. Vor allem aber ist die Atlastherapie nach Arlen nicht mit einem
behandlungstypischen Risiko behaftet, weswegen sie bedenkenlos bei Erwachsenen ebenso eingesetzt werden kann wie bei Kindern und Säuglingen. Voraussetzung für eine wirksame Atlastherapie ist in aller
Regel die Stellungsdiagnostik des Atlas über eine spezielle Röntgenaufnahme. Nur dadurch ist der Therapeut in der Lage, die Richtung für den Impuls festzulegen. Alleinige Untersuchung mit der Hand
ist hier nicht ausreichend.